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Bruder Agnell Lüthi wurde am 18. Oktober 1931 als Zweitältester von vier Kindern in Wängi TG geboren. Nach der Matura in Appenzell trat er mit 21 Jahren in den Kapuziner-Orden ein und wurde 1957 zum Priester geweiht. Agnell wirkte als Seelsorger vielfältig in traditioneller Aushilfstätigkeit und war viele Jahre in mehreren Klöstern beliebter Guardian.
1965 wurde Agnell unter schwierigsten Umständen als Pfarrer nach Andermatt geschickt, wo er die Pfarrei durch den Aufbruch zur Offenheit des Konzils führte. Er war kontaktfreudig und viele Menschen schätzten sein seelsorgerliches Gespür.
2006 wechselte Bruder Agnell von Olten in sein „Heimatkloster“ Wil, wo er als „Aushilfs-pater“ zu allen Diensten, vom Kinderbeichthören über Sprechzimmer bis zu Beerdigungen bereit war.
Vor 7 Wochen erlitt Bruder Agnell eine Hirnblutung, von der er sich überraschend gut erholte, so dass er am 2. September das 60-jährige Ordensjubiläum im Kloster mitfeiern konnte. Leider bekam er am Abend des Feiertages eine erneute schwere Hirnblutung.
Er wurde am Abend des 12. September von seinem Leiden erlöst.
Wir sind Bruder Agnell dankbar für sein Beten und Wirken und empfehlen ihn Ihrem Gedenken.

Aufbahrung: der Verstorbene ist im Kloster Wil bei der Pforte aufgebahrt.
Abschiedsgottesdienst: Dienstag, 18. September 14.30 Uhr in der Klosterkirche
Urnenbeisetzung und Dreissigster: Donnerstag 18. Oktober 9.00 Uhr im Kloster

Bruder Iso Hess wurde am 8. Januar 1929 in Jonschwil geboren und verbrachte dort eine glückliche Jugendzeit. Nach der Primarschule half er seinem Vater in der Stickerei mit der Absicht, diesen Beruf zu erlernen.Als 17-Jähriger machte Iso mit der Kath. Jungmannschaft eine Gelöbniswallfahrt nach Einsiedeln, worauf er immer klarer den Beruf zum Kapuzinerbruder erkannte. So trat er 1948 in den Orden ein. 1953 wurde Iso nach Solothurn versetzt, wo er 50 Jahre als einfühlsamer und kompetenter Krankenbruder wirkte und Novizen in der Pflege anleitete.
2003 wechselte Bruder Iso nach Wil in sein „Heimatkloster“. Hier erledigte er vielfältige Aufgaben und freute sich, wenn er zum Ausgleich im Cäcilienchor St. Peter mitsingen durfte.
Da Bruder Iso immer stärker an seiner Demenzkrankheit litt, musste er am 10. Januar 2011 ins Pflegeheim im Kapuzinerkloster Schwyz versetzt werden. In den letzten Monaten verlor er zusehends an Kraft und durfte am Abend des 14. September sanft einschlafen.
Wir sind Bruder Iso dankbar für sein Beten und sein unermüdliches Wirken als Krankenbruder.
Wir empfehlen ihn Ihrem Gedenken.

Aufbahrung: der Verstorbene ist im Kloster Wil bei der Pforte aufgebahrt.
Abschiedsgottesdienst: Mittwoch, 19. September 2012, 14.30 Uhr in der Klosterkirche
Urnenbeisetzung und Dreissigster: Donnerstag 18. Oktober 2012, 9.00 Uhr im Kloster