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Heute Nacht um 00.30 Uhr wurde unser lieber Mitbruder auf der Pflegestation Schwyz, Othmar Hösli, von seinen körperlichen Leiden und von seinen Ängstlichkeiten erlöst, nachdem er gestern die heilige Krankensalbung empfangen hatte.


Othmar, getauft auf den Namen Fridolin, wurde am 1. April 1917 geboren und wuchs in Netstal auf. Im September 1937 trat er in den Kapuzinerorden ein und erhielt 1944 die Priesterweihe. Sein seelsorgerlicher Wirkungskreis war dann vor allem die Klosterregion von Zug. Dort arbeitete er unter anderem als Präses des Kolping, als Reaktor der „Werkjugend“, als Berater der „Silvania“, als Direktor des internationalen Seraphischen Missionsbundes und als Prediger in St. Michael. Als das Kloster Zug aufgehoben wurde zog er zu der Bauernfamilie Andermatt nach Bar.Bereits 2006 kam er für einige Monate zur Rekonvaleszenz nach Schwyz, wo er sich gut erholte. 2007 wurde er nach Wil mutiert. Zum zweiten Mal kam Othmar nach einem Spitalaufenthalt Ende September 2009 zu uns auf die Pflegestation, wo er sich problemlos eingelebt hatte. In den letzten Tagen war er sehr verwirrt, aber immer ansprechbar. Nachdem aber gegen Freitagabend grosse Atemprobleme auftraten und eine ärztliche Visite notwendig war, berichteten wir seinen engsten Verwandten, dass sein Zustand sich sehr verschlimmert habe. Pater Othmar hat noch vier lebende leibliche Brüder, unter ihnen Pater Hesso Hösli, Seelsorger in Walzenhausen. Von innerer Unruhe und von Zwangsgedanken erlöst, findet Othmar nun den Frieden in Gott. Wir danken ihm für seine Tätigkeit in der Seelsorge und im Orden und beten: Der Herr, der Auferstehung und Leben ist, führe ihn zur Vollendung in der Liebe bei Gott.

Auferstehungsgottesdienst im Kapuzinerkloster Wil
Mittwoch, 31. März 2010 um 14.30 Uhr

Dreissigster
Donnerstag, 22. April 2010 um 9.00 Uhr