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Zerbrochenes wird geheilt

Ein wichtiger Ritus bei der Eucharistie ist das Brechen des Brotes. „Indem wir in der Eucharistie unser Leben miteinander teilen, schaffen wir Raum für Gemeinschaft und Gastfreundschaft“, erklärt Pater Anselm Grün. „Es entsteht Verbundenheit, Wärme und Fürsorge. Das Brot, das wir füreinander brechen, schenkt uns die Hoffnung, dass auch das Zerbrochene und Gebrochene in uns geheilt wird. Die Bruchstücke unseres Lebens werden neu zusammengesetzt. Das Brotbrechen ist zugleich Einladung, uns füreinander aufzubrechen, unseren Gefühlspanzer zu zerbrechen und unsere Herzen füreinander zu öffnen.“

 

Literaturhinweis:
Anselm Grün: Die Eucharistiefeier. Verwandlung und Einswerden.
Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach.
Das Sakrament der Eucharistie wird täglich in der Kirche gefeiert. Doch immer weniger Menschen nehmen daran teil. Die Feier wirkt auf viele langweilig und oberflächlich. Pater Anselm Grün lässt das Geheimnis dieses Sakraments in einfachen und lebendigen Worten neu aufscheinen. Er erklärt den Ablauf der Eucharistiefeier und ihrer Riten und gibt Anregungen, wie sie heute so gestaltet werden kann, dass in ihr wieder Gemeinschaft entsteht, die verwandelt. Ein wertvolles Buch für Eltern von Erstkommunionkindern, für Gemeindekatecheten und Liturgiekreise und für alle, die (wieder) einen Zugang zu dem Kernsakrament christlichen Lebens suchen.  Von Margret Nußbaum