SEGNUNG DER KERZEN AN «MARIA LICHTMESS» – Gott ist Licht für die Welt
Kerzensegnung: Freitag 2. Februar 2018, 8.00 Uhr

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An diesem Tag feiern wir, wie Maria und Josef das Jesuskind zum Tempel bringen, der betagte Simeon erwartet sie, ein tief gottverbundener Mensch, und er sagt voller Freude, dass Jesus ein Licht ist, das für die Heiden leuchtet. Jesus ist Licht für die ganze Welt. Die brennenden Kerzen in unseren Kirchen wollen uns immer wieder daran erinnern: Jesus ist unser Licht, das in die ganze Welt hineinleuchtet, in die dunkelsten Ecken – auch in mir. Und wie wohltuend ist doch das Licht einer brennenden Kerze auch zuhause: warm, heimelig und faszinierend. So ist auch Jesus.

 

 

BLASIUSSEGEN – Gott heilt an Leib und Seele
Halssegnung: Samstag 3. Februar 2018, 8.00 Uhr

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 Blasius war Arzt und Bischof. Als Christ wurde er verfolgt, ins Gefängnis geworfen und gefoltert. Es wird erzählt, dass man eines Tages dorthin ein Kind zu ihm brachte, das am Ersticken war. Bischof Blasius betete für das Kind. Das Kind wurde wieder gesund. Seither wird Blasius von den Christen in Ost und West hoch verehrt. An seinem Gedenktag bitten wir Gott um eines der grössten Geschenke in unserem Leben: um die Gesundheit an Leib und Seele. In einem kurzen Moment des Gebetes und durch die Auflegung der Hände wird allen, die es wünschen, der persönliche Segen zugesprochen, ein Zeichen der liebevollen Zuwendung Gottes.


 

SEGNUNG DES AGATHA-BROTES – Gott sorgt für uns

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Brot ist ein alltägliches Nahrungsmittel. Auch Jesus nahm beim letzten Abendmahl Brot, und so machen wir Christen es bis zum heutigen Tag. Darum ist uns Brot so kostbar. Diese Segnung von Brot am Tag der hl. Agatha (sie ist auch eine Heilige der Stadt Wil) ist eine besondere Geschichte: Agatha wurde grausam misshandelt, was sie da in ihren Händen hält, sind eigentlich ihre Brüste, oft aber als Brote dargestellt. Die Muttermilch ist die erste Nahrung von uns Menschen. Nahrung ist Segen Gottes von Anbeginn des Lebens, Gott sorgt für uns. Wir sind dankbar und loben Gott.
Brotsegnung: Montag 5. Februar 2018, 8.00 Uhr

 

Segnung der Asche am Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Der Aschermittwoch eröffnet die 40 tägige Fastenzeit, die Vorbereitungszeit auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten. Eigentlich sind es mehr als 40 Tage, aber die Sonntage sind von der Tagezählung ausgenommen, da wir an jedem Sonntag (also auch in der Fastenzeit) die Auferstehung von Jesus feiern (und diese Sonntage können daher keine Fasttage sein)!

Im 12. Jht. wurde fest gelegt, dass diese Asche von den gesegneten Palm- und Ölzweigen der Vorjahres gewonnen werden muss.

Was ist Asche? Asche bleibt vom erloschenen Feuer. Asche ist ebenso Symbol, Symbol der Vergänglichkeit, der Busse und Reue. Asche wird auch als Reinigungsmittel verwendet, daher auch das Symbol für die Reinigung der Seele. Als Zeichen der Reue/des Neuanfanges wird am Aschermittwoch Asche aufs Haupt gestreut.
Aschermittwoch mit Aschensegnung + austeilen der Asche
14. Februar 2018, 19.30 Uhr

Haussegnung mit Prozession durch die Klosterkirche und die Klosterräume – auch wenn der Weihrauchnebel die Sicht etwas trübt…


 

Dank an Bruder Josef Haselbach für acht gute Jahre

Würdigung von Pfarrer Roman Giger
Anfang 2010 setzte ich im Auftrag von Bischof Markus den Guardian des Kapuzi­nerklosters, Bruder Josef Haselbach, als Spitalseelsorger ein. 

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Unser Senior-Mitbruder Otbert (100 jährig und geistig fit) übersiedelte 2017, nach 26 Jahren im Kloster Wil in das Kapuzinerkloster Schwyz. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit. Der Segen des Hl. Franziskus möge ihn begleiten.

Segensgebet des hl. Franziskus für Bruder Leo (1224)
Der Herr segne und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.

 

Herzliche Einladung zum Festgottesdienst am Franziskustag 4. Oktober 2017 in unserer Kapuzinerkirche. Die Festpredigt hält Gabi Suhner, Gemeindeleiterin der Kirchgemeinde Wängi-Matzingen-Stettfurt. Anschliessend sind Sie gerne zum Apéro in den Klostergarten eingeladen.

P. Ferdinand Fuchs war Kapuziner, Lehrer am Gymnasium und Leutpriester, dann Pfarradministrator von Gonten und Urnäsch/Hundwil. Seine Liebe zur Innerrhoder Heimat war legendär.

„Mit Leib und Seele Innerrhoder“ – Zum Hinschied von P. Ferdinand  Fuchs OFMCap  – „Fochse Veeli“

Würdigung im „Appenzeller Volksfreund“

 

 

Mitten im Sommer, wenn die Kräuter ihre stärkste Heilkraft entwickeln, ist es Brauch an „Maria Himmelfahrt“ (15. August) Kräuter zu segnen. Die Kräuter können uns  die Vielfalt und Schönheit der Schöpfung bewusst machen.

Auch in diesem Jahr (2017) sind wir wieder froh, dass viele Helferinnen und Helfer beim Binden der Kräutersträusschen mitgewirkt haben.
Ein herzliches Dankeschön allen, die dabei waren.

„Ganz in Kapuziner-Braun“
Einmal im Jahr feiern wir unsere Kapuziner-Jubilare

Festprediger: Dietrich Wiederkehr Kapuziner Seebach ZH
Verena-Messe von Peter Roth / Kirchenchor Gonten, Streicher: Sinfon. Orchester Wil, Hackbrett: Urs Grob
Leitung:  Br. Karl Bauer Kapuziner

Unsere Jubilare 2017
Br. Josef Hangartner (rechts unten), 65 Jahre Priester
Br. Fortunat Diethelm (links unten), 60 Jahre Priester
Br. Paul Krummenacher (links oben), 60 Jahre feierl. Profess
Br. Josef Haselbach (rechts oben), 40 Jahre Priester


 

Ein Bericht von Frau Ursula Ammann

KLOSTER ⋅ Als erste Kuratorin in einem Kapuzinerkloster der Schweiz hat Roswitha Strassmann im Oktober 2016 ihre Arbeit aufgenommen. Zusammen mit Guardian Josef Haselbach leitet sie die Brüdergemeinschaft in Wil.

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Am 30. März 2017 feierte Bruder Otbert zusammen mit seinen Angehörigen, Mitbrüdern und den Mitarbeitenden seinen 100. Geburtstag. Ein wahrhaft einzigartiges Fest. Bruder Otbert war wach und aufmerksam dabei und freute sich über die zahlreichen Gratulationen. Unter den Gratulanten war auch die Stadt Wil durch den Stadtrat Daniel Meili vertreten. Sogar der Provinzial Agostino Del-Pietro liess es sich nicht nehmen, extra anzureisen. Wir freuen uns alle sehr über die gute Gesundheit und Selbstständigkeit unseres ältesten Mitbruders.

Hier der Artikel der Homepage der Stadt Wil: Link anklicken