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Kloster Wil im Herbst

Die Kapuziner sind ein katholischer Männerorden, der seit fast 500 Jahren existiert.
Prägend für ihre brüderliche Lebensweise ist die Spiritualität des Franz von Assisi.
Die Kapuziner verbinden Kontemplation und Seelsorge mit dem Engagement für Benachteiligte in der Schweiz
und in der Dritten Welt.
Zur Schweizer Provinz zählen rund 150 Brüder, 1/3 davon sind Laien-Brüder, 2/3 sind Priester-Brüder. Die Brüder leben zum Teil in kleinen Klöstern, deren Gründungen ins späte 16. und frühe 17. Jahrhundert zurückreichen. Zum anderen Teil wirken sie auch von kleineren Niederlassungen und Einzelposten aus, die meist in neuerer Zeit gegründet wurden.
Weltweit zählt die Ordensgemeinschaft zirka 11’000 Mitglieder. In der Deutschschweiz gibt es zehn Klöster und Gemeinschaften.

Das Kapuzinerkloster Wil wurde von 1654-56 erbaut. Der Bischof von Konstanz weihte am 28. August 1657 Kirche und Kloster ein. Zur Gemeinschaft des Klosters gehören 19 Brüder. Bis vor 20 Jahren stand die Tätigkeit in der Seelsorge mit regelmässigen Sonntags-Aushilfen in über 100 der umliegenden Pfarreien im Vordergrund.

Heute ist das Kloster als Seniorenkloster von vorwiegend älteren Mitbrüdern bewohnt, die auf leichte Hilfe und Pflege angewiesen sind. Die Kapuziner dürfen nach wie vor das im Lauf der Geschichte gewonnene Vertrauen und die Zuwendung der Menschen geniessen.